Die Kälte hält uns weiterhin fest im Griff. Um dich im Winter gut vor Erkältungen zu schützen und dir ein gemütliches Raumklima zu schaffen, helfen ätherische Öle. Im heutigen Beitrag gibt es eine Anleitung für die Nutzung von ätherischen Ölen zum guten Durchatmen.

Viele ätherische Öle sind antiviral oder antibakteriell und helfen somit deinem Immunsystem. Ich verwende ätherische Öle zur Immunstärkung am liebsten im Diffuser beziehungsweise in der Aromalampe. Du kannst aber natürlich auch einen Raumspray herstellen, ein Badeöl oder einen Balsam. Bitte kläre vorab ob du Allergien oder Unverträglichkeiten hast. Bei Kindern und älteren Menschen sollten ätherische Öle nur nach Absprache mit einem Arzt angewendet werden. Weitere Informationen gibt es unter den Allgemeinen Warnhinweisen.

In diesem Beitrag stelle ich dir ätherische Öle vor die sich hervorragend für die Erkältungszeit eigenen um dich zu stärken. Bewusst habe ich die gängigsten Öle wie Eukalyptus und Co. ausgelassen um auch unbekanntere ätherische Öle genauer unter die Lupe zu nehmen. Für deinen Raumduft brauchst du nur einige Tropfen des Öls im Wasser des Diffusers oder der Aromalampe aufzulösen. Wieviele Tropfen du verwendest hängt von der Raumgröße ab. 3-8 Tropfen sind ein guter Durchschnitt. Die Duftlampe sollte auch nur intensiv für 1-2 Stunden aktiviert werden und dann wieder abgeschaltet werden. Die ätherischen Öle verdampfen und können somit Keime in der Raumluft abtöten sowie deine Immunabwehr stärken und beim Durchatmen helfen. Bitte verwende nur hochwertige Ätherische Öle!

Ich stelle dir hier meine Lieblinge vor:

Rosmarin

Das ätherische Öl wird mittels Wasserdampfdestillation aus den Zweigspitzen gewonnen. Die Chemotypen Cineol und Verbenon sind besonders für die Unterstützung der Atemwege geeignet da Eukalyptol enthalten ist und wenig Kampfer. Mir gefällt der krautige Geruch und die konzentrationsfördernde Eigenschaft lässt sich gleich zusätzlich nutzen. Rosmarin wirkt antiseptisch und antibakteriell sowie antiviral. Somit eignet sich das heimische Kraut hervorragend zur Unterstützung bei Erkältungskrankheiten. Beachtet werden sollte aber, dass es in hohen Dosen epileptische Anfälle auslösen kann, sowie Krämpfe oder Übelkeit erzeugen kann. Schwangere und Menschen mit hohem Blutdruck sollten ätherisches Rosmarinöl nicht anwenden.

Weißtanne

Der Duft des Waldes lässt sich mit Weißtanne sofort in die eigenen vier Wände zaubern. Das ätherische Öl wird ebenfalls mittels Wasserdampfdestillation gewonnen. Weißtanne hilft die Luft keimärmer zu machen und wirkt immunstimulierend.

Thymian

Das ätherische Öl wird mit Wasserdampfdestillation aus dem blühenden Kraut gewonnen. Thymian wirkt antibakteriell und antiviral. Es hilft deine Abwehrkräfte zu steigern und ist vitalisierend. Es wirkt auch schleimlösend und unterstützt beim Abhusten.

Zitronen oder Orangenöl

Das ätherische Öl wird aus der Schale der Frucht gewonnen. Durch die antibakterielle und antivirale Wirkung helfen diese zwei Zitrusfrüchte bei Verkühlung sehr gut. Der Duft ist auch angenehm frisch und erinnert an Sommer.

Cistrose

Das ätherische Öl wird vor allem bei Hautkrankheiten und in der Wundheilung eingesetzt. Es wirkt aber auch antiviral und antibakteriell und unterstützt somit die Atemwege. Leider ist dieses Öl sehr hochpreisig. Gewonnen wird es meist mittels Wasserdampfdestillation der Blüten, Zweigen oder Blättern.

 

Ätherische Öle Flatlay

 

Ich hoffe, du kommst frei von Schnupfen durch die kalte Zeit!

 

Alles Liebe

 

 

 

Quellen:

Susanne Fischer-Rizzi: Himmlische Düfte. Das große Buch der Aromatherapie. 7. Auflage, 2014. AT Verlag, Aarau und München.

Hänsel und Sticher: Pharmakognosie und Phytopharmazie. 8. Auflage, 2007. Springer Medizin Verlag Heidelberg.

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